Das stützt nach Ansicht von Händler zumindest kurzfristig den Dollar gegen den Euro, der in einem solchen Umfeld erst einmal von Repatriierungen profitiert. Gegen den Yen bestehe jedoch aufgrund drohender weiterer Carry-Trade-Auflösungen weiteres Abwärtspotenzial. Allerdings sei das Aufwärtspotenzial des Dollar gegen den Euro begrenzt, zumal zunehmend im Markt bezweifelt wird, ob die Fed - wie von ihr angedeutet - tatsächlich in den nächsten Sitzungen auf weitere Zinssenkungen verzichten wird. Wie ernst die Lage am US-Finanzmarkt ist, wurde auch durch erneute Liquiditätsspritzen der Federal Reserve am Vortag deutlich.
Derweil steigt die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinserhöhung im Euroland, nachdem die Inflation im Oktober überraschend deutlich gestiegen ist. Bundesbankpräsident Axel Weber hat zuletzt mehrfach auf die bestehenden Inflationsrisiken hingewiesen und die Möglichkeit einer Zinserhöhung in den Raum gestellt. Zwar gehen Analysten nicht davon aus, dass die EZB in der kommenden Woche die Zinsen anheben wird, allerdings bestehe das Risiko, dass sich EZB-Präsident Jean-Claude Trichet "hawkisher" äußern wird, heißt es. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 789,60 USD nach einem Nachmittag-Fixing in London bei 790,25 USD.


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