Donnerstag, 1. November 2007

DEVISEN/Beruhigung nach Euro-Rekordhoch von 1,4525 USD

FRANKFURT (Dow Jones)--Das Geschehen an den Devisenmärkten hat sich am Donnerstagmorgen nach der Zinssenkung am Vorabend in den USA wieder beruhigt. Anleger warteten neue Konjunkturdaten aus den USA ab, um daraus Schlüsse für die weitere Entwicklung der Wirtschaft zu ziehen, ist im Handel zu hören. Veröffentlicht werden die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten sowie der stark beachtete ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe. Dieser dürfte im Oktober nach Einschätzung von Volkswirten beim September-Wert von 52,0 verharren. Bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe wird ein leichter Rückgang erwartet. Sowohl Euro/Dollar als auch Dollar/Yen handeln auf dem Niveau vom späten US-Devisengeschäft von 1,4470 USD bzw 115,30 JPY. Zuvor hatte der Euro mit 1,4525 USD ein neues Rekordhoch markiert.





"Diskutiert und verdaut" würden natürlich noch die Kommentare der US-Notenbank zur Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 4,50%, sagt ein Händler. Stephen Halmarick von der Citigroup meint, dass wegen der Unsicherheit über die Dauer der internationalen Finanzkrise und der noch nicht erreichten Talsohle am US-Immobilienmarkt weitere Zinssenkungen bis ins nächste Jahr hinein möglich seien. Der Tenor der US-Notenbank klinge jedoch mit Blick auf weitere Zinssenkungen zurückhaltender. "Aber die Vorsicht der Fed soll die Haltung der Märkte zweifellos an die Haltung der Notenbank annähern", vermutet der Analyst.

Die Feinunze Gold wird im frühen Handel mit 796,50 USD bezahlt nach einem Nachmittags-Fixing von 789,50 USD am Mittwoch. Im Tages- und langjährigen Hoch war die Feinunze bereits auf 799,40 USD geklettert.

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