Donnerstag, 27. September 2007

DEVISEN/Euro kratzt am Allzeithoch

FRANKFURT (Dow Jones)--Im Vergleich zum späten US-Devisenhandel hat der Euro bis zum Donnerstagmorgen zu Dollar und Yen etwas zugelegt. Im Tageshoch von 1, 4150 handelte die Gemeinschaftswährung nur knapp unter dem Allzeithoch vom Mittwoch von 1,4165 USD. Im asiatisch-pazifischen Handel hätten die Kursverluste des Greenback gegen Neuseeländischen und Australischen Dollar die US-Währung auch gegen den Euro nachgeben lassen, sagt ein Händler. Zwischen 1,4150 und 1,4200 USD lägen gestaffelte technische Widerstände. "Sollten die US-Konjunkturdaten enttäuschen, dürfte der Euro diese überwinden und über 1,42 USD steigen", vermutet der Händler. Veröffentlicht werden am Nachmittag Daten zum Arbeitsmarkt und zu Neubauverkäufen. Die dritte Veröffentlichung des Bruttoinlandsprodukts werde die Währungen wohl nicht mehr bewegen.





Mit Interesse dürften die Marktakteure zudem auf Inflationsdaten aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Brandenburg schauen. "Aus technischer Sicht fehlt im Moment die wirkliche Dynamik im Markt", meint Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg. Der Euro setze den Aufwärtstrend aber fort und könne in den kommenden Tagen bis auf 1,44/1,45 USD hochlaufen. Erst unter 1,4050 USD trübe sich das technische Bild für die Gemeinschaftswährung etwas ein.

Die Feinunze Gold wird im frühen Londoner Handel mit 728,90 USD bezahlt nach einem Nachmittag-Fixing am Mittwoch von 734,75 USD.

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