Mittwoch, 8. August 2007

DEVISEN/Euro nach US-Notenbankaussagen wenig verändert

FRANKFURT (Dow Jones)--Nur wenig verändert zeigt sich der Euro beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Mittwochmorgen. Die Offenmarktsitzung der US-Notenbank (Fed) am Vorabend konnte keine nachhaltigeren Impulse für das Währungspaar setzen. Wie erwartet bestätigte die Notenbank den aktuellen Leitzinssatz von 5,25%. Mit dem im Vorfeld mit großer Spannung erwarteten Begleitkommentar konnte sie dann keine wirklichen Akzente setzen. Die Aussagen haben sich laut Marktteilnehmern im Rahmen der Erwartungen bewegt. Die Finanzmärkte haben sich laut Fed in den vergangenen Wochen zwar volatil entwickelt und die Kreditkonditionen für die privaten Haushalte und Unternehmen haben sich etwas verschärft, dennoch geht sie davon aus, dass die US-Wirtschaft auch in den kommenden Quartalen moderat wächst.





Zugleich hatte die US-Notenbank einmal mehr auf die bestehenden Inflationsrisiken hingewiesen. Die Währungshüter haben damit den Weg zu einer ausgewogeneren Risikoeinschätzung von Inflation und Wachstum und damit zu einer Zinssenkung vielleicht noch in diesem Jahr geebnet, wie Marktexperten konstatieren. Händler stellen sich auf einen weiter volatilen Verlauf an den Devisenmärkten ein. Am Berichtstag stehen allerdings nur wenige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Am Nachmittag werden die US-Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Juni bekannt gegeben. Von Dow Jones befragte Analysten rechnen hier mit einem Anstieg von 0,4% gegenüber dem Vormonat. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 671,45 USD nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 668 USD am Dienstagnachmittag.

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