FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro präsentiert sich beim Übergang in den europäisch geprägten Handel am Mittwoch wenig verändert zum Dollar. Teilnehmer sprechen allerdings von einer angespannten Ruhe. Die Subprime-Krise in den USA laste weiter auf dem Dollar-Sentiment und bleibe bis auf Weiteres das bestimmende Thema am Devisenmarkt. Die Stimmung wurde am Vortag weiter eingetrübt, als der Immobilienfinanzierer Countrywide Financial seinen Ausblick auf das laufende Jahr deutlich gesenkt hat. Begründet wurde das mit dem zunehmend schwierigen Umfeld am Immobilienmarkt. Nach Bekanntwerden der Nachricht stieg der Euro kurzfristig bis auf 1,3850 USD an, konnte dieses Niveau aber nicht überwinden. Gegen den Yen kam der Greenback gefährlich nahe an die Marke von 120 JPY.
Es stelle sich nun die Frage, ab welchem Niveau einige Anleger damit beginnen werden, in größerem Stil Carry-Trade-Positionen aufzulösen, heißt es im Handel. Am Berichtstag dürften die US-Daten zum Verkauf bestehender Häuser für Juni im Blickpunkt stehen. Die Investoren erhoffen sich hier neue Erkenntnisse über den Zustand des Immobilienmarktes. Von Dow Jones befragte Analysten gehen von einem Rückgang von 1,5% gegenüber dem Vormonat aus. Daneben veröffentlicht die Federal Reserve am Abend das Beige Book. Charttechnisch wird bei 1,3800 USD eine erste Unterstützung für den Euro gesehen, gefolgt von der Marke bei 1,3760 USD. Nach oben bildet die Marke bei 1,3852 USD die Begrenzung.
Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 681,15 USD nach einem Nachmittag-Fixing in London bei 684,30 USD.


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