FRANKFURT (Dow Jones)--Wenig Bewegung ist am Freitagmorgen in den großen Devisenpaaren auszumachen. Im frühen europäischen Handel bewegt sich der Euro zum Dollar mit Kursen um 1,38 USD auf dem Niveau, auf dem das Paar schon im späten US-Geschäft und in Asien handelte. Der Yen hat zu Euro und Dollar
unterdessen leicht nachgegeben. "Man schaut momentan wieder auf die große Zinsdifferenz zwischen dem Euro- und dem Dollar-Raum einerseits und dem Yen
andererseits", sagt ein Händler. Anleger nähmen liquide Mittel im Yen auf und investierten diese in Euro- und Dollar-Anlagen. Konjunkturdaten, welche die
genannten Paare beeinflussen könnten, stehen laut dem Händler zum Wochenausklang nicht zur Veröffentlichung an.
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Das britische BIP im zweiten Quartal könnte dagegen das Pfund Sterling bewegen. Erwartet wird ein BIP-Anstieg von 0,8% zum ersten Quartal bzw von 3,0%
zum Vorjahresquartal. Interessant könnte es noch einmal am späten Nachmittag werden, wenn William Poole, Gouverneur der Notenbank von St. Louis, vor dem
US-Verband der Immobilienmakler spricht. Sorgen um ein Ausufern der Krise am US-Markt für Hypotheken mit niedriger Bonität, so genannte Subprime Mortgages,
hatten den Dollar in den vergangenen Wochen immer wieder belastet.
Aus technischer Sicht habe die Aufwärtsdynamik des Euro zum Dollar zuletzt nachgelassen, merkt Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg an. "Die
nun schon seit Tagen andauernde Seitwärtsspanne auf hohem Niveau zeugt nicht von übergroßem Optimismus", meint der Analyst. Ein Widerstand liege bei 1,3850
USD und eine Unterstützung bei 1,3750 USD.
Die Feinunze Gold ist mit 676,70 USD in den Londoner Handel gegangen nach einem Nachmittags-Fixing von 673,00 USD.



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